Gedichte aus der Zeit der Bundesmathematikolympiade ^^

Hand in Hand
von m.i.r.

Hand in Hand durch saftig’ Grün,
der Sonne schnell entgegen,
still verharrt an höchster Stell’;
ein Augenblick in Liebe.

Nichts kann uns, und sei es stark
und stärker, jemals trennen.
Wir beide sind vereint ganz fest.
Und Gutes ohne Ende.

Das Land zerbirst in stinkend’ Stunk
und Himmel schickt uns Tränen.
Das Wasser brodelt zischend hoch
und alles war vergebens.

Aus Glück und Freud wird Leid und End
in einigen Sekunden.
Drum hör auf mich du armer Wicht:
Genieß so lang es weilt.

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Kleines faules Etwas
von m.i.r. 


Morgenstund’ hat Gold in Mund,
doch ich bin dann immer faul.
Am Himmel steht das helle Rund,
und ich reiß auf das Maul.

Gähne tief aus mir heraus
Und lass mein Wasser fahren
Andr’e sind längst aus dem Haus
Und widmen sich Gefahren. 

Spritze Nasses ins Gesicht
Verharre kurze Blicke,
entgegen schaut zerlumpter Wicht,
meine Hand ich zwicke.

Doch nichts passiert, kein Traum zerreißt, 
ich bin wohl wirklich öde.
Ist egal, drauf wird geschmeißt,
ich blase lieber Saxophon.
 
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Zwei Seiten nebenher
von m.i.r.

Schau, da ist sie! Helle Freude,
reiner Kinder Glockensang.
Sonnengleiches Strahlenmeer,
umgebend wachende Natur.
Gräser grün am Wegesrand,
Wolken, die am Himmel zieh’n.
Erquickend Nass’ in Flusses Bett,
Erblühend Leben wohin auch nur
Der Kopf sich dreht und blickt.
Alles ist des Glückes Schmied,
alles tut sich selbst den Dienst.
Schaut voll Freude in die Zukunft,
sieht die Einigkeit auf Zeit,
will dies alles ewig halten
doch kann nichts.
Und davon wenig.

Sieh, da geht er hin der Traum,
Schrei des Unglücks überall,
dunkel wütend Feuersbrunst
zerstört das letzte Leben leicht.
Gräber still am Rand der Leides,
Gifte, die um Gräuel kriechen.
Quälend Schlacke in jeder Kehle,
Vernichtend Tod in allen Ecken
Lässt der Letzten Schädel rollen.
Unglück allem samt entsprungen,
jeder legte mit dazu.
Hängt noch am Vergangnem,
baut sich Türme aus Verdruss.
Nichts kann ewig sich erhalten
Und dies ist gewiss.
Gewiss?

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Von dem sonderbarsten Glück auf Erden
von m.i.r.

Irrwege sind viele zu finde, ob ein Ziel existiert, ist ungewiss.
Charakterstärke wird gefordert, denn es ist nicht immer leicht.
Heldentaten gar verlangt man oft und alles erscheint unmöglich.

Lichter strahlen verführerisch und locken mit manch schönem Reiz.
Indem man versucht zu flüchten, wird man noch mehr herangezogen.
Ein jeder ist gefangen von den verlockenden Angeboten.
Bevor es bewusste geworden ist, steckt man drin bis zum Kopf.
Einmal in den Fängen, gelinkt nie wieder ein Ausbruch.

Lachend und froh gibt man sich hin und lauscht den süßen Klängen.
Ist es nicht sogar wunderschön, gebraucht zu werden und zu brauchen?
Sollte es nicht schon immer so gewesen sein?
Alles erscheint genau richtig und aller Zweifel verfliegt.

Obwohl man einst anders dachte, ist nun vollständige Gewissheit gereift.
Paradieses Früchte liegen nur dort und sind nirgends sonst zu entdecken.
Innig umschließen sich begierige Glieder voller Lust.
Trotz der Ängste wagt man es und wird nicht enttäuscht.
Zauberhaftes Glück durchwirkt nun jeden Teil des Geistes.

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Regentropfen fallen sanft auf grüner Bäume Blätter
Vorbei nun ist der grausig’ Sturm, das schlimmste aller Wetter.
Die Wolkenbänke, grau und stumpf, verlieren sich in Schwaden,
Regenbogen, glänzend licht, woll’n im Nebel baden.

Sonne scheint verspielt hervor, erblickt gewässerte Natur,
Vögel zwitschern im Gebüsch manch lieblich Liebesschwur.
Blumen öffnen ruhig die Kelche, Bienen summen schnell heran,
Sonnenlicht gibt allen Licht. Kurz: der neue Tag fängt an.

Vergessen ist das nächtlich’ Grau, geschäftig wird der Tag begrüßt,
Früchte hängen prall und rund, schon manche lange Zeit versüßt.
Leben lebet heiter weiter, kein Sturm kann es jemals drüben,
Ungeachtet den neuen Wolkenschüben.

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Sitz schon lange hier alleine,
schau auf Arme und auf Beine;
hängen träge ohne Triebe;
was ihnen fehlt, das ist die Liebe.

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Einsamkeit, und die allein,
finde ich zu Recht gemein.
Denn was nützt das Herz, das Leben,
wenn man es nicht kann vergeben?

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Glas’ge Augen, trübe Blicke
befallen Dünne wie auch Dicke.
Antriebslos- und Müdigkeit,
egal ob schmächtig oder breit.
Alles Öde gedeiht prächtig,
unauffällig oder mächtig,
wenn man einmal einsam ist,
dass du mir das nie vergisst!

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Steige ein und such ein Plätzchen,
setze mich und esse Plätzchen.

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Taubes Bein, zu lang gesessen,
meine Freundin auf meinem Schoß.
Hab sie schon sehr lang besessen,
wirkte wie Sekunden bloß.


Werd sie nie genügend spüren,
nie genügend sehen.
Sollte sie sich nicht mehr rühren,
werde ich vergehen.

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Lichte Welt
von m.i.r.

Stell dir vor: ein Lichtermeer.
Licht und Licht und immer mehr.
Sonnig, licht, hell, herrlich warm,
Körperwärme, Licht, im Arm.
Zwei Körper, Licht, im Meer zusammen,
beide, Lichter, fühl’n verlangen.
Licht trifft Sonn’ sieht Einigkeit,
Wärme, Licht, schon längst bereit.
Fall’n ins Sonnenlicht hinein,
wollen selber Lichter sein.

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Marienkäfer krabbeln munter
Blütenstengel rauf und runter.
Fehlt ihnen die Lust darauf,
fliegen sie auf meinen Bauch.
Bekäfern Haare, Brust und Bein,
woll’n wie ich nicht einsam sein.

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Ich sitz im Zug, das Leben rast,
es rast vorbei in Schlieren.
Und so auch meins, ich seh es kaum,
es wirkt kaum wirklich,
mehr wie Traum.
Das gute ist, dass alles weg:
Ich kann nichts mehr verlieren.

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Freundin, meine, sonnengleich,
strahlend Freude bringend,
fällt zusammen, garstig tief,
hörte nicht, wie ich sie rief.
Glut erlosch im finst’ren Teich
Von Leid und Schmerzen singend.

Kann nichts tun, bin verdammt
Zu Macht- und Aussichtslosigkeit.
Werde gerne trösten sie,
doch erreich mein Ziel doch nie.
Hab ihr zu viel eingerammt
in ziemlich kurzer Zeit.

Einst so freudig, strahlend hell,
nun ein Wrack ganz ohne Licht.
Durch Missverständnis, meine Schuld,
verlor ich Güte und Geduld.
Ich wollte viel und wollte schnell,
doch mein Verlangen reichte nicht.

Ich schrie, ich weinte, beid’s zugleich,
doch alles, was ich je vollbracht,
war bringen über sie die Nacht.
Nun hoff ich auf das Totenreich.
Durch Meinigkeit die Sonn’ erlosch,
der einzig’ Ausweg: ein Geschoss!

Mit Feuer und mit Rauch und Knall
- vielleicht kommt dann für sie das Glück,
wenn ich nicht kann zu ihr zurück -
bringt es mich und Leid zu Fall.
Allein in Frieden kann sie tun
Was sie will wenn ich muss ruh’n.

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Wolken türmen sich auf Wolken.
Wolkenbänken Wolken folgen.
Wolken gibt’s wie Sand am Meer.
Der Himmel voll. Und ich nur leer.

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Flaches nichts, nirgends ein Stein,
stehe mittendrin. Allein.
Sehe Wind von rechts nach links,
über mir das Blau und rings
herum nur blendend weiß;
still schweigt toter Leerekreis.
Zeit verweilt schon ewig hier.
Ich, kein Baum, kein Mensch, kein Tier.
Lös mich auf vom Wind verweht,
alles nun zu Ende geht.

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Rechts ist unten, unten links.
Norden oben, oben recht.
Lies es durch, na los: nun sing’s!
Ja, ich weiß, dass war recht schlecht.

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Wache auf und denk daran,
was ich nicht und nichter kann.
Nichts zu tun für mich auf Erden,
möchte schnell begraben werden.

Bin doch hässlich, dumm und träge,
verdiene Missgunst, Tritte, Schläge.
Niemand wird mich jemals lieben,
haben mich längst abgeschrieben.

Einzig’ Glück, das mir gehört,
wurd’ durch meine Schuld zerstört.
Kann ja doch nichts richtig machen,
höre, wie schon alle lachen.

Sterben ist längst meine Pflicht,
and’re stören will ich nicht.
Wird mir selbst das Leben nehmen,
muss ich mich nicht länger schämen.

Eins noch, Welt, musst du verstehen:
Du bist nicht schön, drum kann ich gehen.

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Lebensende, Dunkelheit,
Schmerz und Leiden weit und breit.
Finst’re Nächte, düst’re Tage,
endlos misserable Lage.
Nichts zum Sehnen, nichts zum Hoffen,
Herzen tödlich schwer getroffen.
Leben hat nur noch das Ziel:
quäl dich täglich, leide viel.

Doch in dieser letzten Stunde
Erklingt von Weitem frohe Kunde:
die Sonne hat sich aufgemacht
und sammelt ihre Sternenkraft.
Erscheint am Himmel, leuchtend Gold;
das Schicksal selbst, es war uns hold.
Das Leiden schwächelt, schwindet ganz
Im Licht des Glückes, Sonnenglanz.

Trübes Auglicht blickt nun munter,
tristes Leben erscheint bunter.
Müde Glieder strecken sich,
umarmen glücklich, inniglich.
Alles Leiden ist vorbei,
Freudentaumel, Jubelschrei.
Dank der Sonne, diesem Segen.
Sie schenkt Hoffnung, sie schenkt Leben.

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Anfang.
Schneller. Schneller. Schneller.
Ende.

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Flieh durch Wälder, spür die Zweige;
Hinter mir klingt Teufels Geige,
kündigt baldig’ Ende an.
Schaue auf: er ist heran!

Stürz in Büsche, lieg im Dreck;
meine Seele zieht er weg.
Seelenlos im Wald allein;
letztes denken ist nur Dein.

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Hundefresken, alt gemauert,
führen Arme in die Mauern,
und wenn dies zu lange dauert,
kommen jene, die dort lauern.

Manchmal Monster, oder Geister,
je nach dem wer vorne steht.
Selten auch der alte Meister
Über Blut und Leichen geht.

Um nun diesem zu entgehen
Wagen viele den Eintritt,
versuchen Gnade zu erflehen,
doch dies war ihr letzter Schritt.

Eisig’ Grauen weicht aus Wänden,
Feuer speit und Klage singt,
Eisenfessel an den Händen
alle fest zum Bleiben zwingt.

Essen wird schnell aufgetakelt
und vergiftet reichlich schnell.
Leichen werden angenagelt
Und von draußen klingt Gebell.

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Still seit Jahren, nichts passiert.
Ich hock da und alles friert.
Bin ein Gletscher, klares Eis;
unten Durchsicht, oben weiß.
In mir steckt manch großer Schatz,
Geschmeide, Gold, ein toter Spatz.

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Einst lag hier noch totes Laub,
doch was bleibt uns nach dem Raub?
Wüstenglut und Wüstenstaub.

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Glitzernd Wasser, klare Flut,
erreichbar nahe! Frisches Gut.
Doch sie war’n nicht auf der Hut:
an Wänden klebte Menschenblut.

Das kühle Nass war nur Betrug,
die Pranke aus dem Finst’ren schlug.
Fleischbrei flog schnell in den Krug,
den es in die Höhle trug.

Doch schon naht der nächste Bug;
Wüstenkinder haben Mut.

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Dunkle Wolken, Regentropfen,
alte Frau beim Strümpfe stopfen.
Alter Mann tut fröhlich paffen;
heute will er eins noch schaffen.

Nimmt den Stiel und schwingt das Beil,
welches bat ein Händler feil,
lässt kurz zucken, rote Säfte,
Frau verlassen Körperkräfte.

Beschaut sein Werk und ist recht stolz,
vermehrt hat sich das Feuerholz.
Fröhlich er die Pfeife stopft,
endlich tot, der Regen tropft.

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Lernen ganzes Leben lang,
schauen nur auf Ruhm und Rang.
Ihnen zählt nur bares Wissen,
Ruh’n sich aus auf Lorbeerkissen.

Alle Formeln, Fakten, Daten
Sagen sie ganz ohne raten.
Alles, was die Menschheit weiß,
enthält auch dieser „kluge“ Kreis.

Schlafen dort im Elfenturm,
verpassen jeden kräft’gen Sturm.
Lachen nicht, verachten Witze,
sind erstarrt in kalter Hitze.

Wo bleibt da der Spaß am Leben,
sich Jux und Tollerei hingeben?
Arm dran sind die schlauen Leute:
Viel im Koppe, wenig Freude.

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Einsamkeit in meinem Herzen,
schon seit Tagen schlägt’s mit Schmerzen.
Ohne Lisa ist nichts los.
Müde, schlaff, ein Trauerkloß.

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Papagei im Krautsalat,
frisst, als wär’ es seiner.
War ja eh ein bisschen fad,
und jetzt ist er im Eimer.

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Dein Wissen, sei es noch so groß,
ist niemals ohne Gleich’ famos.
Egal wie gut du letztlich bist,
ich finden ein’ der besser ist.

Auf jeder neuen Leiterstufe
hörst du von hoch oben Rufe.

Und denkst du grad, du stehst ganz oben,
dann fällst du tief und von ganz droben
reicht dir jemand seine Hand,
denn wenig Wissen ist keine Schand’!

Solange du dich kannst begeistern,
wirst du jede Stufe meistern.

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Historie, Vergangenheit,
längst versunken, alte Zeit.
Staub der Ahnen, dunkle Bilder,
Frauen dicker, Männer wilder.
Tote Sprache, viele Kriege,
Poly- wie auch Knabenliebe.
Fürsten-, König-, Kaiserreich;
Staub und Asche, fahl und bleich.

Nun, das Jetzt, lasst euch dies munden,
dauert kleine drei Sekunden.
Bindet gestern an das Morgen,
beherbergt alle Lebenssorgen.
Verweilt nur kleine Kinderschritte,
doch hält tapfer seine Mitte.
Und eh du Jetzt erst richtig siehst,
merkst du wie die Zukunft sprießt.

Hirngespinst, Konstrukt des Denkens,
Folgen des versuchten Lenkens.
Niemand konnt’ je sicher sagen,
womit wir uns in Kürze plagen.
Viele suchten schon den Sinn,
doch fanden diesen niemals in
sehr weit von uns entfernter Zeit,
zukünft’ger Unendlichkeit.

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Tod, der schleicht sich leise an,
sucht ihren todgeweihten Mann.
Sie fürchtet kein Ungeheuer
und bewirft den Tod mit Feuer.
Dieser schreit und rennt hinaus;
Vom Tod befreit ist nun ihr Haus.

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Leicht sich beide Lider heben;
Augenlichter blicken Regen;
Stimmung fällt auf minus sieben,
gute Laune ist vertrieben.

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Müde, trübe, platte Haare,
fühle mich wie achtzig Jahre,
seh’ ich dann mein Lischen kommen,
ist der Kummer schnell verglommen.

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Muss noch schnell vier Zeilen finden
-- Zeile nicht entzifferbar --
das Papier, warum auch nicht?
Ist noch immer ein Gedicht.

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Eine Zeile leer, was nun?
Stift zur Seit’, zufrieden ruh’n.

9.5.08 22:14

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


nicht so wichtig / Website (31.5.08 14:49)
Hallo, lieber Christoph, ich hoffe, Du bist nicht böse, wenn ich hier was reinschreibe. Wenn doch, kannst Du es ja sicher auch wieder löschen.
Wollte nur sagen, dass ich Deine Gedichte tolll finde und es im Allgemeinen überhaupt tolll finde, dass Du welche schreibst. Ich mag Deinen Stil und Deine Wortwahl und dieses naturalistische Metrum. Und dass Du so gern und viel reimst, hat sowieso echt Respekt verdient, mir persönlich ist das immer viel zu anstrengend.
Auch ist inhaltlich Deine breit gefächerte Bandbreite an Themen sehr lobenswert. Mal belanglos, mal lustig, mal schwärmerisch, mal Weltuntergang, und so weiter. Dabei möchte ich mich an dieser Stelle aus tiefstem Herzen entschuldigen, wenn ich dafür verantwortlich war, dass Du negativ gestimmte Gedichte schriebst. Nicht, dass ich die nicht auch schön fände. Aber lieber wäre mir doch, wenn Du gar keinen Grund hättest, über solcherlei Dinge zu schreiben. Es tut mir sehr leid für alles, woran ich schuld bin. *trauer*
Mit freundlichsten Grüßen, Deine Lisa

(Erinnerst Du Dich?)

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